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topographie > modulation

mit dem aushubmaterial der hallenabsenkung erfolgt eine geländemodellierung bis auf das niveau der tribünenebene, welche auf höhe der bestehenden geländekante im nordosten des wettbewerbsgebiets liegt. dadurch wird eine subtile einbettung des baukörpers erreicht und eine einfache barrierefreie besuchererschließung ermöglicht. das gebäude entwickelt sich bandförmig von nordosten und folgt fließend der geländekontur. im südwesten bildet eine aufgeklappte blendschutzfassade das bindeglied zum gelände.

gebäudehülle > licht, klima, energie

zielsetzung war den maximalen grad an natürlicher belichtung bei gleichzeitiger blendfreiheit zu erreichen und den sommerlichen solaren eintrag zu reduzieren. der gestaltung der gebäudehülle ging eine umfassende analyse von standort- und klimabedingungen voraus. insbesondere wurden lichteinfallswinkel im jahreszeitlichen verlauf und die höhe des solaren eintrags untersucht.

um eine möglichst gleichmäßige ausleuchtung über die gesamte tiefe des spielfelds zu erreichen erfolgt die belichtung kombiniert über dach und außenwände. die dichte der ins tragwerk integrierten dachöffnungen steigt mit zunehmender gebäudetiefe. teile der dreigurtbinder fungieren als lichtlenkelemente (reflektoren und diffusoren) und verteilen das einfallende licht gleichmäßig und blendfrei auf die hallenfläche.

an der längsfassade ist eine doppelschalige fassade angeordnet. vor der innenliegenden isolierglasfassade befindet sich ein außenliegender diffusorschild der so konzipiert wurde, daß während der betriebszeiten ein blendfreier lichteintrag gewährleistet wird und gleichzeitig die sichtbeziehung zum außenraum gegeben ist. der diffusor wirkt außerdem als klimapuffer: im sommer kann erwärmte luft durch den kamineffekt einfach abgelüftet und einträge solarer strahlungswärme verhindert werden. durch die absenkung gebäudevolumens bzw. geländemodellierung mit dem gewonnenen aushubmaterial wird die thermische speicherfähigkeit der anliegenden erdmassen optimal ausgenutzt. die außenwände des sockelgeschosses wirken somit als ganzjähriger klimapuffer.

wettbewerb 2010

team : christian wittmeir, clemens mayer, andreas ploderer
statik : werkraum wien, dipl.-ing. peter bauer
bauphysik : dipl.-ing. bernhard sommer
haustechnik : tga wien, dipl.-ing. cornelius peter
brandschutz : dipl.-ing. gerhrad düh